Das Immunsystem natürlich stärken

 

 

 

 

 

 

 

Es sollten nicht pharmazeutische Produkte sein, mit denen Sie Ihr Immunsystem aufbauen bzw. stärken, Bauen Sie stattdessen lieber Lebensmittel in Ihren Speiseplan mit ein, die jene wichtigen Elemente enthalten, die Ihr Immunsystem fit machen und Viren bekämpfen. Denn in natürlichen Lebensmitteln ist nicht nur der jeweilige Nährstoff enthalten, sondern alles, was der Organismus benötigt. So  wie z.B. bei Probanden, die niedrige Selen-Spiegel hatten, durch die Einnahme von Vitamin E – Pillen das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, sogar erhöht wurde. Nüsse z.B., die reich an Vitamin E sind, bringen auch Selen mit, wenn auch manche mehr (z.B. Paranüsse) und manche weniger (z.B. Mandeln). Die Natur weiß schon, was sie macht, und wir sollten auf sie mehr vertrauen als auf die Wissenschaft. Denn wenn ich sehe, dass eine Ernährungswissenschaftlerin, wie ich sie vor einigen Jahren tatsächlich kennen lernte, an Adipositas leidet, dann weiß ich doch, was von der Ernährungswissenschaft zu halten ist, wie Sie hierüber sowie über den “Nutzen” von synthetischen Vitaminen generell sowie viele andere Mythen, Irrtümer & Lügen der Ernährungswissenschaft, Medizin & Co. mehr in dem auf unserer Forschung basierenden Buch erfahren können.

Im Folgenden finden Sie all jene Nährstoffe, die für Ihr Immunsystem wichtig sind, wie auch Lebensmittel, die diese Nährstoffe enthalten.

Vitamin A
Vitamin A ist beteiligt am Sehvorgang, insbesondere nachts, wirkt bei der Fortpflanzung mit, ist für gesunde Knochen, Knorpel und Zähne wichtig, sowie für den Haut-Aufbau und die -Regeneration. Beta-Carotin (ProVitamin A), die Vorstufe von Vitamin A (A-Retinol) hilft gegen freie Radikale. ProVitamin A besitzt besitzt eine antioxidative Wirkung und kann helfen, freie Radikale zu entschärfen, die Immunzellen zu aktivieren.
Lebensmittel, die mehr oder weniger viel Vitamin A (A-Retinoal) enthalten, sind tierische Produkte,  vor allem Milchprodukte
Lebensmittel, die viel Beta-Carotin (ProVitamin A) enthalten, sind Obst & Gemüse wie Honigmelone, Aprikosen, Mohrrüben, Blattsalate, Grünkohl, Spinat und Batate (Süßkartoffel), aber auch Kräuter wie Basilikum, Brunnenkresse, Dill, Kerbel, Liebstöckel, Löwenzahn, Paprika-Gewürz und Sauerampfer.

Vitamin E
Vitamin E besitzt genau wie ProVitamin A antioxidative Wirkung, entschärft damit freie Radikale und ist somit ein wichtiges Zellschutz-vitamin. Daneben kann Vitamin E Entzündungsreaktionen abschwächen, einer Verkalkung der Arterien vorbeugen und das Gedächtnis schützen.
Lebensmittel mit hohem Gehalt an Vitamin E sind: Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Weizenkeimöl* (sehr viel), Sonnenblumenöl*, Sonnenblumenkerne, Vollkornprodukte, aber auch Milchprodukte, vor allem gereifte Käse haben Vitamin E, wenn auch nicht in solchen Mengen wie zuvor genannte Lebensmittel.
* Öle sollten aber nur in Kombination mit einer Mahlzeit verwendet werden, da Öle so gut wie keine Mineralstoffe haben.

Vitamin D
Vitamin D, das Sie jedoch nahezu ausschließlich über die Sonne produzieren sollten, und nur in geringen Mengen über z.B. geräucherte Lebensmittel oder BIO-Milchprodukte. Warum, das zu erklären würde hier zu weit führen und sollten Sie bei Interesse im Buch nachlesen.

Vitamin B6
Vitamin B6 regelt zentrale Abläufe im Stoffwechsel. Der Körper benötigt es vor allem, um Eiweißstoffe umwandeln und einbauen zu können. Auch beim Fettstoffwechsel hilft Vitamin B6. Es trägt zur Bildung von Botenstoffen in den Nerven bei und hat Auswirkungen auf das Immunsystem. Zudem beeinflusst Vitamin B6 bestimmte Hormonaktivitäten.
Vitamin B6 ist enthalten in Fleisch, in höherer Dosierung in Geflügel, Makrele, Nüsse, Kartoffeln, Rosenkohl, Erbsen, Linsen, Bohnen, Feldsalat, Spinat, Avocado, Bananen, Passionsfrucht

Zink
Neben diversen anderen Aufgaben aktiviert Zink verschiedene Hormone und Enzyme. Es verbessert daher die Insulinwirkung und lindert Diabetes, unterstützt das Abwehrsystem und fördert die Ausschüttung der Wachstums- und Keimdrüsenhormone.
Lebensmittel mit höherem bis hohem Zinkgehalt sind Kokosnuss, Nüsse, Avocado, Champignons, Hülsenfrüchte, Pastinake, Rosenkohl, Pfifferlinge, Steinpilze, Zuckererbsen, Fleisch (vor allem Rind, Lamm, Hammel und Innereien), Amaranth, Hafer, Quinoa, Wildreis, Hefe, Käse, Eigelb, Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne, Kakao, Bitterschokolade

Selen
Neben weiteren Aufgaben spielt Selen eine wichtige Rolle bei der Entgiftung des Körpers. Es ist Bestandteil einiger Enzyme, auch jenem, welches sich freie Radikale in harmlose Abkömmlinge umwandeln lässt, schützt vor schädlichen Formen des Sauerstoffs (Peroxide), sowie vor Umwelt- und Strahlenbelastungen.
Lebensmittel mit höherem bis hohem Gehalt an Selen sind Nüsse, Fleisch, Kokosnuss, Hülsenfrüchte, Paprika, Steinpilz, Leber, Naturreis, Eier

Flavonoide
Flavonoide sind Pflanzenstoffe mit besonderen Eigenschaften. Sie wirken z.B. antioxidativ, antimikrobiell, antiviral und antibakteriell et cetera pp ………. Nicht alle in Pflanzen enthaltenen Flavonoide wirken gleich, einige eher antiviral, andere antioxidativ usw. Wenn Sie genaue Informationen zu Flavonoiden haben möchten, finden Sie ausführliche Erläuterungen unter diesem Link.
Kräutertees und grüner Tee enthalten viele Flavonoide und sind daher besonders gut geeignet. Lebensmittel mit Flavonoiden sind Aprikosen, Paprika, Schnittlauch, Trauben, Kirschen, Birnen, Pflaumen, Äpfel, Tomaten, Zwiebeln, Sellerie, Chicorée, Kichererbsen, und auch Buchweizen und Weizen.

Ungesättigte Fettsäuren
Dem Körper dienen ungesättigte Fettsäuren unter anderem als Bestandteil der Zellmembranen und sorgen dafür, dass diese durchlässig und flexibel bleiben. Auch das Gehirn besteht zu großen Teilen aus Fett. Die mehrfach ungesättigte Docosahexaensäure ist die wichtigste Fettsäure des Gehirns. Zudem wirken einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren entzündungslindernd, sind Vorstufen von Hormonen oder unterstützen die Zellteilung.
Lebensmittel, die ungesättigte Fettsäuren enthalten, sind Fleisch, Kartoffeln, Getreide, Nüsse, Avocados und Öle wie Oliven-, Raps-, Distel- und Erdnussöl

Vitamin C
Jahrelang wurde propagiert, dass Vitamin C die Immunabwehr stärkt. Inzwischen haben Forschungen gezeigt, dass dies vorbeugend eingenommen rein gar nichts bringt, sondern Vitamin C erst bei einer Erkältung die Beschwerden lindern kann. Also sollte Vitamin C erst dann gezielt eingesetzt werden, wenn man bereits eine Erkältung hat. Hier können dann Brennessel, Acerola, Sanddorn, Hagebutte, Kiwi, Brokkoli und  Paprika helfen.

…und wenn Sie grundsätzlich wissen möchten, worauf Sie bei Ernährung und Lebensweise tatsächlich achten müssen, um nachhaltig zu Gesundheit, Wohlfühlgewicht, Geistige Fitness sowie Mentale Stärke & Ausgeglichenheit zu finden, dann finden Sie die Antworten darauf in dem von uns angebotenen Seminar | Workshop Ernährung & Gesundheit.